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Humboldt-Universität zu Berlin - Deutsch

Im Ausland

Der deutsche Schwerpunkt wird im Studienprogramm Europäischer Jurist im Ausland erworben - nach Wahl im ersten oder zweiten Auslandsjahr.

Hier geht es zu den Erfahrungsberichten.

 

I. Paris

DSCF4717.JPGDie Universität Panthéon-Assas ging aus der alten Université de Paris des 14. Jahrhunderts hervor und blickt auf ein reiches historisches Erbe zurück. Die Fakultät ist auch heute führend in Frankreich und schreibt sich die Förderung von Interdisziplinarität und Internationalität sowie die Synergie zwischen Forschung, Lehre und Rechtsanwendung auf ihre Fahnen. Das historische Hauptgebäude ist zentral gelegen,  direkt am Panthéon, ganz in der Nähe des Jardin du Luxembourg.
 

An der Universität Panthéon-Assas haben die Studierenden die Wahl zwischen den folgenden vier Masterkursen:


Die Masterprogramme bestehen aus Grundkursen (Unités d'enseignements fondamentaux) und zugehörigen Kleingruppenübungen (Travaux dirigés). Hinzu kommen Ergänzungsmodule (Unités d'enseignements complémentaires), die in der Regel je nach Interessenschwerpunkt gewählt werden können.

 

Welcher Abschluss wird erworben?

In Frankreich erwerben ELS-Studierende aus Deutschland den Abschluss Master 1/Maitrise.

Dieser ist die erforderliche Qualifikation für eine Zulassung zu den concours administratifs (ENA, INET, Commissaire de police, Administrateur de l'Assemblée nationale, Administrateur du Sénat, Ministère des Affaires étrangères, la Banque de France, Directeur d'Hôpital, Cour régional des Comptes....) und auch für die concours oder examen d'entrée für die juristischen Berufe (avocat, magistrat avec ENM, Tribunaux administratifs, greffiers, notaire). 

Viele französische Studierende absolvieren nach dem Master 1 ein Aufbaustudium in Frankreich (Master 2), das sie für die concours noch besser vorbereitet. Für einen solchen Studienplatz ist ein Master 1 Voraussetzung. 

 

Impressionen

 

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II. Rom


La Sapienzia RomAuch die Università La Sapienza in Rom ist historische Universität, die im 14. Jahrhundert von Papst Bonifaz III gegründet wurde. Seit 1870 ist die Universität staatlich und heute die größte Universität Europas: Hier lehren über 4.500 Professoren und studieren über 100.000 Studierende. Die Città Universitaria, der Hauptcampus nördlich des Bahnhofs Termini, ist tatsächlich eine kleine „Stadt“ mit Postamt, Buchladen, Copyshops, zwei Banken und diversen Mensen und Cafeterien. Hier ist auch die auf 700 Jahren Tradition beruhende Juristische Fakultät gelegen, aus der unter anderem verschiedene italienische Präsidenten, Minister und Verfassungsrichter hervorgegangen sind, etwa Guiliano Vassalli, Giovanni Leone oder Leopoldo Elia.

In Rom können die Studierenden eine von drei Spezialisierungen wählen. Die Prüfungen sind in der Regel mündlich.

 

  •     Diritto Privato e Commerciale

In dieser Spezialisierung sind eine Reihe von Pflichtfächern (Diritto Commerciale, Diritto Privato Comparato, Diritto Civile II, Storia del Diritto Italiano II) und Wahlfächern (bspw. Diritto Internazionale Privato, Diritto Industriale, Diritto dell’arbitrato) vorgesehen.

  •     Diritto Europeo

Vorgesehene Pflichtfächer sind hier derzeit Diritto Commerciale, Diritto dell’Unione Europea sowie Diritto Amministrativo I. Die Studierenden können aus einem Pool von weiteren Fächern wählen, etwa Diritto Industriale, Diritto Privato Europeo, Diritto Amministrativo.

  •     Diritto Pubblico

In der öffentlich-rechtlichen Spezialisierung besuchen die Studierenden die Kurse Filosofia del Diritto, Diritto Amministrativo I, Diritto Costituzionale, Diritto Pubblico Comparato. Zusätzlich kann beispielsweise Scienza delle Finanze oder Diritto Internazionale gewählt werden.

Welcher Abschluss wird erworben?

In Rom erwerben die deutschen Studierenden der European Law School den Abschluss Laurea Magistrale in Diritto. Mit diesem Abschluss können sie wie die italienischen Absolventen das italienische Referendariat (praticantato) aufnehmen und sich für die juristischen Berufe qualifizieren. 

Impressionen

 

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III. London

 

Kings college.jpgDas King's College London zählt zu den ältesten und renommiertesten Universitäten Englands. Es wurde 1829 von King George IV und dem Duke of Wellington gegründet.

 

Die Juristische Fakultät „Dickson Poon School of Law“ ist im  juristischen Herzen Londons direkt an der Themse gelegen  und im westlichen Flügel des Somerset House untergebracht.  Im LL.M.-Programm stehen den Studierenden eine Vielzahl an  Fächern zur Auswahl, mit deutlich wirtschaftsrechtlichem  Schwerpunkt.

 

Am King’s College in London erwerben die Studierenden einen LL.M., der nach Wahl einer der folgenden Spezialisierungen folgt, aber auch eine individuelle Fächerwahl zum Gegenstand haben kann (General LL.M.).

 


Studierenden der European Law School wird vom King’s College ein Nachlass von 20 % auf die (EU-)Studiengebühren gewährt. Darüber hinaus werden die Studierenden bei der Akquise von Stipendien unterstützt und in Einzelfällen Härtefallbeihilfen gewährt.

 

Impressionen

 

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© Dolly Clew

 

 

 

 


IV. Amsterdam

 

Uni amsterdam

Mit etwa 3.500 Studierenden und 350 Mitarbeitern ist die Juristische Fakultät der Universiteit van Amsterdam eine der größten Fakultäten der Niederlande. Sie bietet Studierenden eine große Auswahl an Kursen und hat eine stark internationale Orientierung, mit globalem wie europäischem Fokus. Die Juristische Fakultät bevorzugt einen interdisziplinären Ansatz, kooperiert mit anderen Juristischen Fakultäten in den Niederlanden und bezieht Felder wie Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Soziologie und sogar Gesundheitswissenschaften in die Studien mit ein.


Die im historischen Zentrum von Amsterdam attraktiv gelegene Fakultät zeichnet sich außerdem durch eine enge Verbindung zur Praxis - viele Mitarbeiter sind gleichzeitig auch in der Wirtschaft als Juristen tätig - und soziales Engagement aus.

Es können folgende LL.M.-Programme im Rahmen der European Law School gewählt werden:

 


In Kooperation mit der Columbia Law School, New York: (1 Semester in Amsterdam, 1 Semester in New York)


Die Masterprogramme an der Universität von Amsterdam sind mit Gebühren von ca. 2.000 € verbunden. Die European Law School unterstützt die Studierenden bei der Akquise von Stipendien und vergibt in Einzelfällen eine Härtefallbeihilfe.

 

Impressionen

 

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