Neben dem Netzwerk der beteiligten Institutionen wir ein zweites Netzwerk zwischen den Studierenden entstehen. Jeder Student und jede Studentin erhält zum einen eine »Patin« oder einen »Paten« im Gastland. Zudem studieren die verschiedenen Nationalitäten in einem Land viele Fächer gemeinsam, wenn auch typischerweise in verschiedenen Jahrgangsstufen. Schließlich sollen die Sommerakademien, wenn möglich auch ein Teil der anderen Blockveranstaltungen gemeinsam, über die drei Universitäten hinweg veranstaltet werden. All dies schafft die große Chance, dass ein Netzwerk entsteht, das dem ähnlich ist, das man bisher nur aus Eliteinstitutionen auf nationaler Ebene kennt, etwa der ENA in Frankreich, teils auch Oxford und den Spitzencolleges in London. Die europäische Netzwerkbildung auf Absolventenebene ist also gar nicht mehr vergleichbar mit der in allen Alternativangeboten bisher. Denn die Absolventinnen und Absolventen in diesem integrierten Studiengang studieren häufig wirklich zusammen im In- und Ausland und nicht nur parallel, in je eigenen, voneinander weitgehend abgeschlossenen Gruppen.
Studierendennetzwerk
Alumni
Dadurch, dass Alumni weiterhin an den Sommerakademien und Blockveranstaltungen teilnehmen können, sich weiterbilden können, wird eine dauerhafte Verbundenheit geschaffen. Zudem werden Studierende und im Beruf Stehende auf sehr natürliche Weise in Kontakt zueinander gebracht. Die Universität, hier die European Law School, steht intensiver mit im Berufsleben, mit allen Vorteilen gegenseitiger Befruchtung und eines Tages wohl auch beispielsweise in Fragen weiterer finanzieller Unterstützung.


