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Aktuelles


 Workshop "Rechtliche Konstruktion von Verantwortung in Verbundszusammenhängen"


Das Europäischen Promotionskollegs „Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum“ lädt herzlich zum Workshop „Rechtliche Konstruktion von Verantwortung in Verbundszusammenhängen“ am 1. und 2. Dezember in der juristischen Fakultät der Humboldt Universität ein.

Der Workshop will untersuchen, wie das Recht mit Blick auf vernetzte Strukturen in Wirtschaft und Verwaltung Verantwortung stiften kann. Es soll der Begriff der „Verantwortung“ auf seine Orientierungskraft bei komplexen Problemlagen hin befragt werden und durch eine Gegenüberstellung vernetzter wirtschaftlicher Organisationsformen (etwa Unternehmens- und Zulieferernetzwerke) und behördlicher Kooperationsmuster im Europäischen Verwaltungsverbund (insbesondere Informationsaustausch) praktisch erprobt werden.

Donnerstag 1. Dezember

16:15 – 18:30 Uhr Panel 1 : "Setting the Stage – Kontexte der Verantwortung" mit

Prof. Dr. Christine Windbichler (Berlin)

Prof. Dr. Ludger Heidbrink (Kiel)

Prof. Dr. Dan Wielsch (Köln)

Moderation: Klaas Hendrik Eller (Promotionskolleg)

19 Uhr Keynote  in Raum 144 mit

Prof. Dr. Klaus Günther (Frankfurt a.M.) zum Thema „Verantwortung von und in vernetzten Systemen“

mit Kommentar von Alexandra Kemmerer (MPI Heidelberg).


Freitag, 2. Dezember

9:00 – 11 Uhr Panel 2 : "Verantwortung in vernetzten wirtschaftlichen Organisationsformen" mit

Prof. Dr. Marc Amstutz (Fribourg)

Prof. Dr. Gerhard Wagner (Berlin)

Prof. Dr. Moritz Renner (Bremen)

Moderation: Fernanda Bremenkamp (Promotionskolleg)

11:15 – 13:15 Uhr Panel 3 : "Verantwortung im Informationsverbund" mit

Prof. Dr. Martin Eifert (Berlin)

Prof. Dr. Marion Albers (Hamburg)

Prof. Dr. Dr. Ino Augsberg (Kiel)

Moderation: Almut Neumann (Promotionskolleg)

Das detaillierte Programm finden Sie hier.


Wir bitten für unsere Planung um Anmeldung nach Möglichkeit bis spätestens zum Freitag 25. November 2016 per E-Mail an info.els@hu-berlin.de (Stichwort: Anmeldung Promotionskolleg 1. und 2. Dezember). Die Teilnahme ist kostenlos.

Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!


 Gastvortrag von Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg

Im Rahmen der "Humboldt Comparative and European Law Lectures"  des europäischen Promotionskollegs „Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum" hält

Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg einen Gastvortrag zum Thema

"Kritische Ansätze zur Rechtsvergleichung".

Rechtsvergleichung ist seit einigen Jahren en vogue. Dennoch bleiben die Debatten um die methodischen Grundlagen einer rechtsvergleichenden Forschung weiterhin kontrovers. Welche Herausforderungen sind mit rechtsvergleichenden Arbeiten verbunden und welche Methode ist am besten geeignet, diese Herausforderungen zu meistern? Bereits 1985 hat Günter Frankenberg mit seiner wichtigen Kritik an der funktionalen Methode der Rechtsvergleichung neue Wege eröffnet. Sein Vortrag setzt die Kritik an der funktionalen Methode aus einem anderen Blickwinkel und mit einer anderen Strategie fort. Er lässt sich von der These leiten, dass Rechtsvergleichung zu einer "Disziplin" gehört und erörtert Kriterien einer solchen Kritik sowie mögliche Ansätze einer Anwendung. Er schließt daher methodisch an das Pluralismus-Argument von Horatia Muir Watt an, das sie am 20. Oktober im Rahmen ihrer Humboldt Comparative and European Law Lecture vorgestellt hat.

Günter Frankenberg lehrte seit 1993 an der Goethe-Universität Frankfurt die Fächer Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung. Zuvor und während dieser Zeit nahm er eine Reihe von Gastprofessuren im Ausland wahr (u.a. Harvard Law School, U Penn School of Law, Tulane Melbourne, Sciences Po). Seine Forschungsschwerpunkte sind insbesondere vergleichendes Verfassungsrecht, Rechtsvergleichung und Sicherheitsrecht. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift "Kritische Justiz" und Senior Faculty am Inter University College in Turin sowie am Institute for Global Law and Governance der Harvard Law School.

Der Vortrag findet am 21. November 2016 um 18:15 Uhr in der WHI-Bibliothek statt (Vortrag auf Deutsch, ggf. Englisch, Diskussion in deutscher und ggf. englischer Sprache). Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!


Gastvortrag von Oberst Emilio Russo- Interpol Italia

Die Humboldt European Law School und das FRS Italienisch der Humboldt-Universität laden am Donnerstag, 10. November 2016 zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein.

Den Gastvortrag hält Oberst Emilio Russo (Interpol Italia)

zum Thema

La cooperazione internazionale di polizia: dinamiche e prospettive.
Die internationale Polizeizusammenarbeit: Entwicklungen und Perspektiven.

Emilio Russo ist Leitender Direktor der italienischen Staatspolizei (Primo Dirigente della Polizia di Stato) im Bereich Interpol - Internationalen Polizeizusammenarbeit. Die Abteilung beschäftigt sich vor allem mit Delikten gegen die Person, Mafia- und Terrorismusbekämpfung.
Der Vortrag untersucht die Bemühungen der Internationalen Gemeinschaft, immer umfassendere Kooperationsstrategien zur Bekämpfung der wachsenden globalen Bedrohungen zu entwickeln. Mit Blick auf die erhöhte Komplexität aktueller Kriminalitätsformen wird insbesondere auf die italienische Antwort eingegangen. Der Vortrag ist in italienischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche.

L’intervento si pone l’obiettivo di analizzare gli sforzi della comunità internazionale verso profili di cooperazione sempre più estesi, finalizzati al contrasto delle sempre più estese minacce globali, attraverso la realizzazione di obiettivi e azioni comuni. In un’ottica della rilevata complessità delle attuali fenomenologie criminali viene, in particolare, approfondito il contesto italiano di risposta, che è stato approntato e definito nel corso degli anni ed in via di costante miglioramento. L’intervento è in lingua italiana.

Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr und findet im Senatssaal der Humboldt-Universität (Unter den Linden 6, 1. Stock) statt. Im Anschluss sind die Gäste zu einem Empfang mit italienischen Häppchen eingeladen.
Um Anmeldung an info.els(at)hu-berlin.de wird gebeten, eine Teilnahme bleibt aber auch ohne Anmeldung möglich.

Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!

Semesterauftaktveranstaltung der European Law School und des Promotionskollegs "Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum"

Am 27. Oktober findet die Semesterauftaktveranstaltung der European Law School und des europäischen Promotionskollegs „Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum" statt.

Wir freuen uns sehr, dass zu diesem Anlass Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Stolleis einen Gastvortrag zum Thema

„Europa - woher und wohin? Bemerkungen zu Geschichte und naher Zukunft" halten wird.

Europa und die europäische Union befinden sich, so wird derzeit oftmals konstatiert, in einer „Krise". Sowohl an der Peripherie als auch in den Zentren Europas bestehen erhebliche Spannungen und nationalistische Strömungen nehmen zu. In einer derartigen, von Verunsicherung geprägten Situation kann der Blick auf die Geschichte und insbesondere auf die Rechtsgeschichte Europas zur Selbstvergewisserung des europäischen Projekts beitragen und das oft zitierte Wort von Walter Hallstein, „Europa als Rechtsgemeinschaft", mit mehr Leben füllen. Auf welchen älteren Fundamenten ruht Europa und was folgt daraus für seine künftige innere Ausgestaltung? Über diese Frage wollen wir mit Herrn Prof. Stolleis diskutieren.

Michael Stolleis ist einer der profiliertesten deutschen Rechtshistoriker und hat sich maßgeblich um die Aufarbeitung der Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland verdient gemacht. Er habilitierte sich im Jahr 1973 in München für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht, Neuere Rechtsgeschichte und Kirchenrecht und wurde im folgenden Jahr nach Frankfurt a.M. auf einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2006 blieb. Von 1991 bis 2009 war er zudem Direktor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte - seine Hauptforschungsgebiete liegen in den Bereichen des öffentlichen Rechts, der Geschichte des öffentlichen Rechts und des Sozialrechts der juristischen Zeitgeschichte. Michael Stolleis erhielt für seine Arbeiten zahlreiche Auszeichnungen, wie insbesondere den Leibniz-Preis der DFG im Jahr 1991 und das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern im Jahr 2015.

Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr und findet im Raum 213 (Unter den Linden 9) statt.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich. Dennoch wäre eine kurze Rückmeldung per E-Mail im Falle Ihrer Teilnahme für unsere Planung sehr hilfreich (info.els@hu-berlin.de).

Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!


Humboldt Comparative and European Law Lecture am 20.10.2016

Sehr herzlich laden wir Sie zum Gastvortrag von



Prof. Horatia Muir Watt

zum Thema

Legal Forms of Intolerance: The Foreign Law Debate and "The Sharia Law Row" ein.

Law gives expression to various forms and degrees of tolerance and intolerance towards difference, through its construction of identity, culture or sovereignty. These are obviously highly sensitive concepts, which can be made either to exclude or include, to build barriers or to ensure dialogue, to reject or to accept the other. Many contemporary debates are framed in such terms: examples include "the Sharia Law Row", Brexit, "anti-foreign law" statues in the US, the purity of the Roman tradition in Europe... in which such oppositions play out in the name of the law. This lecture suggests that pluralism as practiced in private international law, whose very object is to regulate the tolerance of the legal system towards the foreign, provides an enlightening perspective on the schemes of argument thus deployed.

Prof. Horatia Muir Watt lehrte zwischen 1996 und 2009 an der Université de Tours, der Université Paris-Sud und der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne, bevor sie ab 2009 maßgeblich am Aufbau der Sciences Po Law School (Paris) mitwirkte. Dort hat sie einen Lehrstuhl für Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung inne, hat Forschungsschwerpunkte auch im Vertragsrecht und Rechtsfragen der Globalisierung und leitet das Projekt „Private International Law and Global Governance". Seit 2013 ist sie außerdem Mitglied des Institute of International Law.

Die Veranstaltung findet am 20. Oktober 2016 um 18:30 Uhr in der WHI-Bibliothek statt. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten und auch die anschließende Diskussion wird in englischer Sprache geführt.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!


Bewerbung für das Programm der Humboldt European Law School

Der nächste Bewerbungszyklus für das Programm der European Law School hat begonnen.
Bis zum 15. September 2016 können sich vor allem ambitionierte und europäisch interessierte Studierende der Rechtswissenschaften, die sich im zweiten Fachsemester befinden und das Studium zum Europäischen Juristen zum Wintersemester aufnehmen möchten, bewerben.
Nähere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen und dem Bewerbungsverfahren finden Sie unter der Rubrik "Bewerber", welche auch unter dem nachfolgenden Link zugänglich ist: InformationenBewerber
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung!

Ausschreibung: Teilnahme am Europäischen Promotionskolleg "Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum" der European Law School

Dank der Förderung der Humboldt-Exzellenzinitiative wurde im November 2014 an der juristischen Fakultät das europäische Promotionskolleg der Humboldt European Law School gegründet. Ziel ist, das Wechselspiel von Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum sowie die Suche nach der angemessenen Balance aus europäischer Konvergenz und mitgliedstaatlichem Pluralismus von hervorragenden Jura-Absolventen erforschen zu lassen. Dementsprechend liegt der Forschungsschwerpunkt des Promotionskollegs in den europäischen, vergleichenden und internationalen Bezügen des Rechts.

Promotionsvorhaben in diesem Bereich werden im Rahmen einer internationalen Betreuungsstruktur ideel sowie teilweise finanziell gefördert. In diesem strukturierten Rahmen liegt der zentrale Mehrwert einer Kollegsmitgliedschaft gegenüber der Promotion "auf eigene Faust". Vollwertige Promotionsstipendien werden hingegen nicht gewährt. Das Programm unterstützt die eigenständige Forschung und die Eigeninitiative der Promovierenden durch die Organisation von Konferenzen und fördert Offenheit für interdisziplinäre Arbeit durch eine Reflexion über die geistigen Grundlagen des Rechts und seine Kontextualisierung. Darüber hinaus werden sowohl Schlüsselqualifikationen als auch Praxis- und Auslandserfahrung vermittelt.

Bewerbungen sind bis zum 25.08.2016 möglich. Die Kandidatinnen und Kandidaten werden gebeten, sich den Nachmittag des 09.09.2016 für ein Vorstellungsgespräch (ggf. per Skype) freizuhalten.

Weitere Informationen zur Bewerbung sowie zum Forschungs- und Studienprogramm finden Sie unter nachfolgendem Link: Ausschreibung08/2016
Das EPEDER ist assoziiertes Mitglied der Humboldt Graduate School.



EU Referendum Statement des European Law School Netzwerks

"Brexit has, of course, struck the European Law School emotionally - as most of its members, friends and ourselves. The immediate impact on the programme over the next years will almost certainly be minimal if any. We nevertheless wish to express our sadness about the outcome. For the European Law School, Europe - the EU - stands in its core for a peaceful together, for more common understanding and full respect and encouragement also of diversity. After discussion of the issue during the next Steering Committee Meeting in August, a broader statement will be made."
(Prof. Dr. Dr. Stefan Grundmann, LL.M., President of the ELS Network)

King's College London keeps you updated here: http://www.kcl.ac.uk/study/international/eu-referendum.aspx



Veranstaltung zum Thema "Erfolgreich promovieren"

Hiermit möchten wir, die Kollegiaten des Europäischen Promotionskollegs, Euch herzlich zu der Veranstaltung zum Thema "Erfolgreich promovieren" einladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Jurastudenten, die über eine Promotion nachdenken oder sich am Anfang der Promotion befinden.
 
Im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs mit den Kollegiaten des Promotionskollegs, die sich in verschiedenen Stadien ihrer Promotion befinden, soll vielen Fragen nachgegangen werden, die sich vor oder während dieses Vorhabens stellen, wie z.B. zu folgenden Bereichen:
  • Betreuung, Themenwahl, Exposé
  • Finanzierung, externe Promotion, Arbeit am Lehrstuhl, Promotionskolleg
  • Auslandsaufenthalte während der Promotion
  • Konferenzen und externe Veranstaltungen
  • Disputation und Veröffentlichung der Arbeit
 
Die Veranstaltung findet am Freitag, den 15. Juli 2016, von 18 bis 19 Uhr in Raum E42 der Juristischen Fakultät statt. Anschließend lädt das Promotionskolleg herzlich zu einem Umtrunk im Innenhof der Fakultät ein.
 
Für die Planung wäre es hilfreich, wenn Interessierte eine E-Mail an Hannah Möller schicken würden (hannah.moeller@rewi.hu-berlin.de). 

Wir freuen uns auf euch!
Eure Kollegiaten des Europäischen Promotionskollegs


Ausschreibung von zwei Stellen für studentische Hilfskräfte

Liebe HU-Studierende,

die Humboldt European Law School schreibt zum 1. August 2016 zwei Stellen für Studentische Hilfskräfte zu je 10 Stunden pro Woche aus.

Das Aufgabenspektrum umfasst vor allem administrative Tätigkeiten (Verwaltung von Drittmitteln: Auszahlung von Stipendien, Rückerstattungsanträgen, Erstellung von Verwendungsnachweisen...), das Entwerfen von Anträgen, Berichten und Präsentationen, Veranstaltungsmanagement (Vortragsreihe „Humboldt Comparative and European Law Lecture“, Semesterauftaktveranstaltung, Praxisworkshops...) sowie die Betreuung der Öffentlichkeitsarbeit der European Law School (Social Media, Online-Auftritt, Newsletter).

Erwünscht sind daher ein ausgeprägtes Sprachgefühl (deutsch) sowie vertiefte Kenntnisse neben Word auch von Power Point und Excel. Vorteilhaft sind Datenbankkenntnisse oder erste Erfahrungen in der Pflege von Webseiten, jedenfalls wird die Bereitschaft zum schnellen Erwerb der entsprechenden Kenntnisse erwartet. Fremdsprachenkenntnisse werden ebenfalls positiv berücksichtigt, wobei aber grundsätzlich eine der angegebenen Fremdsprachen ausreichend ist.

Einzelheiten können Sie der verlinkten Ausschreibung entnehmen: AusschreibungELS2016

Bei Fragen können Sie sich gerne an Frau Bremenkamp wenden.

Wir freuen uns auf aussagekräftige Bewerbungen bis zum 11. Juli 2016 an: fernanda.bremenkamp@rewi.hu-berlin.de


Humboldt Comparative and European Law Lecture am 13.06.2016


Sehr herzlich laden wir Sie zum Gastvortrag von

Prof. Dr. Katharina Pistor

zum Thema

"Global Finance Coded in Law - University or Diversity?" ein.

"There is no such thing as 'unregulated' financial markets". In ihrer legal theory of finance erklärt Katharina Pistor die komplizierte und paradoxe Beziehung zwischen Recht und Finanzmärkten: Finanzmärkte können nur durch staatliches Recht entstehen, welches den Finanzinstrumenten Glaubwürdigkeit verleiht. Zwar zeigt sich in der Realität ein pluralistisches System privater und staatlicher Regelungen. Letzlich führen alle ihre Verbindlichkeit aber auf das Versprechen staatlicher Durchsetzbarkeit zurück.

Im Fall einer Krise würde die tatsächliche Durchsetzung der Verpflichtungen unweigerlich zu einer Selbstzerstörung des Finanzsystems führen. Das staatliche Versprechen wird deshalb gerade nicht eingelöst: Es offenbart sich eine innere Hierarchie des globalen Finanzsystems, in der rechtliche Verpflichtungen nur an der Peripherie (z.B. Hausbesitzer, emerging markets) streng binden, während sie im Kern des Systems (Zentralbanken, IMF, ...) "elastisch" gehandhabt werden. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die globale Finanzmarktregulierung? Welche Lehren können aus den Entwicklungen des vergangenen Jahrzehnts gewonnen werden?

Über diese Fragen wollen wir am 13. Juni 2016 mit Frau Prof. Pistor diskutieren.

Katharina Pistor ist seit 2001 Michael I Sovern Professor of Law an der Columbia Law School, New York, und Direktorin des dortigen Center on Global Legal Transformation. Sie studierte in Freiburg, London und Harvard und wurde an der Universität München promoviert. Sie ist eine international führende Expertion auf dem Gebiet des vergleichenden Gesellschafts- und Finanzmarktrechts und der vergleichenden Rechts- und Institutionenökonomik. 2012 erhielt sie den Max-Planck-Forschungspreis insbesondere für ihre interdisziplinäre Forschung zwischen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie in Anerkennung an ihrer Arbeit, die Brücken zwischen der europäischen und amerikanischen Rechtskultur schlägt.

Der Vortrag beginnt um 18:15 Uhr und findet in der WHI Bibliothek (Unter den Linden 11, Raum 101) statt.
Vortragssprache ist deutsch. Fragen können auf deutsch oder englisch gestellt werden.

Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!



Humboldt Comparative and European Law Lecture am 02.06.2016

Sehr herzlich laden wir Sie zum Gastvortrag von

Professor Lucia A. Reisch

zum Thema

"Nachhaltiger Konsum und verhaltensbasierte Regulierung".

Nachhaltiger Konsum ist spätestens durch das jüngst veröffentlichte "Nationale Programm Nachhaltiger Konsum" der Bundesregierung zum Staatsziel geworden. Welche Chancen bieten Instrumente der verhaltensinformierten Regulierung um nachhaltigen Konsum zu fördern und in die Breite der Gesellschaft zu tragen? Wie kann eine gute Governance aussehen? Diesen Fragen wird Frau Professor Reisch in ihrem Vortrag nachgehen.

Lucia A. Reisch ist Verhaltensökonimin und Professor for Consumer Behavior and Consumer Policy an der Copenhagen Business School. An der Zeppelin Universität in Friedrichshafen hat sie zudem den "Center for Consumer, Markets and Politics" gegründet. Frau Professor Reisch hat zahlreiche Beiträge zu verhaltensbasierter Regulierung, Verbraucherpolitik und Nachhaltigkeitspolitik publiziert (Sunstein/Reisch: Automatically Green, Harv. Env. L. Rev., 2014; Reisch/Sandrini: Nudging in der Verbraucherpolitik, Nomos, 2015). Sie ist Mitglied des Rats für nachhaltige Entwicklung und des Bioökonomierats; zudem war sie Mitglied der von Kanzlerin Merkel ins Leben gerufenen Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung. Seit 2014 leitet sie den Sachverständigenrat für Verbraucherfragen am Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Ihre gegenwärtigen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des nachhaltigen Konsums, grüner Nudges und verhaltensbasierter Regulierung.

Der Vortrag beginnt um 18:15 Uhr und findet im Raum 139a (Bebelplatz 2) statt. Vortragssprache ist Deutsch. Fragen können auf Englisch oder Deutsch gestellt werden.
Anschließend findet ein kleiner Empfang statt.
Um eine Anmeldung per E-Mail an hannah.moeller@rewi.hu-berlin.de wird gebeten.

Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!


Humboldt Comparative and European Law Lecture am 11.05.2016

Sehr herzlich laden wir Sie im Namen des europäischen Promotionskollegs "Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum" zum Gastvortrag von 
 
Dr. Federico Caporale
 
 zum Thema
 
"Global governance of water supply" ein.
 

 Federico Caporale ist Postdoc an der Universität Sapienza di Roma und promovierte an der Scuola Normale Superiore di Pisa im Bereich “Harmonization of legal systems: theory, science, history of law”. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im nationalen, europäischen und globalen Verwaltungsrecht und in der modernen Rechtsgeschichte (XVIII-XX. Jh). In seinem Vortrag wird er seine aktuelle Forschungsarbeit zum Einfluss überstaatlicher Regulierungsbehörden auf das nationale Wasserrecht vorstellen und anhand dieses Beispiels das Spannungsverhältnis zwischen globaler Regulierung und nationalen Differenzen in den Blick nehmen.
 
 Der Vortrag findet am 11. Mai 2016 um 18:15 Uhr im Raum E25 (Unter den Linden 9) statt.
Vortrag und Diskussion erfolgen in englischer Sprache. Um eine Anmeldung an hannah.moeller@rewi.hu-berlin.de wird gebeten.
 
Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!


Promotionsfeier des Promotionskollegs "Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum"
am 02.05.2016

 Sehr herzlich laden wir Sie zur ersten Promotionsfeier des Promotionskollegs "Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum" der Humboldt European Law School am 2. Mai ein. Den Festvortrag hält

Prof. Dr. Pedro Cruz Villalón
 
zum Thema
 
"Zukunft des EuGH als Grundrechtsgericht".
 
 Mit dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags 2009 hat die europäische Grundrechtecharta einen neuen Stellenwert erlangt. Damit verbunden ist nicht nur die Frage nach einer Neujustierung des Verhältnisses von Grundrechtecharta, EMRK und mitgliedstaatlichen Verfassungsgrundrechten, sondern institutionell auch ein verstärktes Selbstverständnis des EuGH als Hüterin der Grundrechte. In seinem Vortrag wird Pedro Cruz Villalón das Zusammenspiel zwischen Einheit und Vielfalt des europäischen Grundrechtsschutzes in den Blick nehmen und sich insbesondere der gegenwärtigen und zukünftigen Rolle des EuGH im europäischen Grundrechtsschutz widmen.
 
Pedro Cruz Villalón hat den Lehrstuhl für Verfassungsrecht an der Autonomen Universität Madrid inne. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im spanischen, europäischen und vergleichenden Verfassungsrecht. Er war von 1998 bis 2001 Präsident des spanischen Verfassungsgerichts und anschließend Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin. Von 2009 bis 2015 war er Generalanwalt am EuGH und hat in diesem Amt - unter anderem - die Schlussanträge zur OMT-Vorlage, zur EU-Vorratsdatenspeicherungsrichtlinie sowie im Verfahren zur Bewegungsfreiheit und Wohnsitzauflage für Flüchtlinge verfasst.
 
Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und findet im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, statt. Im Anschluss laden wir unsere Gäste zu einem Empfang ein. Das detaillierte Programm finden Sie unter diesem Flyer.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für die Planung wäre es jedoch hilfreich, wenn Sie sich im Falle einer Teilnahme bis zum 26. April per Email anmelden könnten: hannah.moeller@rewi.hu-berlin.de
 
Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!


 
Humboldt Comparative and European Law Lecture am 15.03.2016

Sehr herzlich laden wir Sie zu einem Vortrag zu dem Thema

"Good Governance of Nudging"

mit anschließender Diskussion ein.

Die Podiumsdiskussion findet mit Prof. Dr. Cass Sunstein von der Harvard Law School, Prof. Dr. Christoph Strünck von der Universität Siegen (Politikwissenschaften) und Philipp Hacker von der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Lucia A. Reisch von der Copenhagen Business School.

Die Podiumsdiskussion beginnt um 11:30 Uhr und endet um 15 Uhr. Umrahmt wird die Veranstaltung von einem Buffet aus Snacks und Drinks.
Um die Planung zu erleichtern, würden wir Sie bitten, sich bis zum 13. März anzumelden, indem Sie auf diesen Link klicken. 
Weitere Informationen (auf englisch) zum Vortragsthema und zu den Rednern finden Sie in diesem Flyer

Über Ihr zahlreiches Kommen würden wir uns freuen!


Humboldt Comparative and European Law Lecture und Neujahrsempfang der European Law School am 29. Januar 2016

Sehr herzlich laden wir Sie zum Neujahrsempfang der Humboldt European Law School am 29. Januar um 17.30 Uhr ein. Den Festvortrag hält
 
Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus J. Hopt*
 
zum Thema
 
"Finanzkrise, Banken und Verantwortlichkeitsdebatte - Was folgt daraus für die Haftung von Vorstand und Aufsichtsrat?".
 
Acht Jahre nach der globalen Finanzkrise bleibt die Verantwortlichkeitsdebatte insbesondere der Banken ein hochaktuelles und kontroverses Thema. In seinem Vortrag wird Klaus Hopt die Frage der strafrechtlichen, zivilrechtlichen, aber auch ethischen Verantwortlichkeit von Vorstand und Aufsichtsrat erörtern sowie seine Thesen zur Reichweite unternehmerischen Ermessens und zur Regelung durch Recht oder durch freiwillige Verhaltenskodices der Banken zur Diskussion stellen.
 
Klaus Hopt ist emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für vergleichendes und internationales Privatrecht und gehört international zu den einflussreichsten Privat- und Wirtschaftsrechtlern. Er lehrt außerdem regelmäßig als Gastprofessor an europäischen sowie amerikanischen Universitäten. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im deutschen und internationalen Kapitalmarkt‐ und Bankrecht sowie im Handels‐, Aktien‐ und Wirtschaftsrecht, jeweils verbunden mit breiter Gesetzesberatung. Heute arbeitet er vornehmlich rechtsvergleichend und interdisziplinär zur Corporate Governance, zum Insider‐ und Übernahmerecht und zur europäischen Rechtsangleichung.
 
Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und findet im Alten Palais, Unter den Linden 9, Raum 213, statt. Daran schließt sich der Neujahrsempfang selbst an, mit Sekt und Brezeln.
Für die Planung wäre es daher hilfreich, wenn Sie sich im Falle einer Teilnahme bis zum 26. Januar per Email anmelden könnten: hannah.moeller@rewi.hu-berlin.de
Nähere Informationen zum Programm der Veranstaltung finden Sie in diesem Flyer
 
Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!

 
Lektüre-Abend für ELS-Studierende und Alumni

Im Neuen Jahr lädt Professor Eifert die Studierenden und Alumni der European Law School zu einem Lektüre-Abend zu sich ein.
Am 8. Januar 2016 soll in Anknüpfung an zwei frühere Literaturabende ein weiteres Werk von Christa Wolf im Mittelpunkt stehen: Das 2012 erschienene kleine Bändchen "August".
Die Buchbesprechung findet im Anschluss an eine Führung im Schloss Schönhausen (15:50 Uhr) statt. Ab 20 Uhr ist ein gemeinsames Abendessen vorgesehen, zu dem die Teilnehmer wie üblich einen Beitrag zum Buffet mitbringen.
Alle Studierenden und Alumni können sich bis zum 5. Januar 2016 verbindlich für die Besichtigung des Schlosses, die Buchbesprechung, das gemeinsame Abendessen oder für alle drei Veranstaltungen per Email an hannah.moeller@rewi.hu-berlin.de oder durch Eintragen in die Doodle-Liste anmelden.

Wir wünschen allen Teilnehmern einen interessanten und abwechslungsreichen Abend zu Beginn des neuen Jahres!


Ausschreibung: Teilnahme am EPEDER -  Europäisches Promotionskolleg "Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum" der European Law School

Dank der Förderung der Humboldt-Exzellenzinitiative wurde im November 2014 an der juristischen Fakultät das europäische Promotionskolleg der Humboldt European Law School gegründet. Ziel ist, das Wechselspiel von Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum sowie die Suche nach der angemessenen Balance aus europäischer Konvergenz und mitgliedstaatlichem Pluralismus von hervorragenden Jura-Absolventen erforschen zu lassen. Dementsprechend liegt der Forschungsschwerpunkt des Promotionskollegs in den europäischen, vergleichenden und internationalen Bezügen des Rechts.

Promotionsvorhaben in diesem Bereich werden im Rahmen einer internationalen Betreuungsstruktur ideel sowie teilweise finanziell gefördert. In diesem strukturierten Rahmen liegt der zentrale Mehrwert einer Kollegsmitgliedschaft gegenüber der Promotion „auf eigene Faust". Vollwertige Promotionsstipendien werden hingegen nicht gewährt. Das Programm unterstützt die eigenständige Forschung und die Eigeninitiative der Promovierenden durch die Organisation von Konferenzen und fördert Offenheit für interdisziplinäre Arbeit durch eine Reflexion über die geistigen Grundlagen des Rechts und seine Kontextualisierung. Darüber hinaus werden Schlüsselqualifikationen, Praxis- und Auslandserfahrung vermittelt.

Bewerbungen sind bis zum 25.02.2016 möglich. Die Kandidatinnen und Kandidaten werden gebeten, sich den Nachmittag des 10.03.16 für ein Vorstellungsgespräch (ggf. per Skype) freizuhalten.

Weitere Informationen zur Bewerbung sowie zum Forschungs- und Studienprogramm finden Sie hier.
Das EPEDER ist assoziiertes Mitglied der Humboldt Graduate School.


Humboldt Comparative and European Law Lecture am 20. November 2015

Sehr herzlich laden wir Sie zum Gastvortrag von


Prof. Dr. Bénédicte Fauvarque-Cosson, LL.M. (King's College London)


zum Thema 


"The French Contract Law Reform in a European and Comparative Context" ein.


Bénédicte Fauvarque-Cosson ist Professorin für internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Paris 2 

Panthéon-Assas und seit 2012 Präsidentin der Französischen Gesellschaft für Rechtsvergleichung (Société française de droit

comparé: http://www.legiscompare.fr). Zu Ihren Forschungsschwerpunkten gehört insbesondere das europäische und 

vergleichende Vertragsrecht. Als Mitglied der "Study Group on a European Civil Code" wirkte sie an der Entwicklung eines

"Draft Common Frame of Reference" mit. Zugleich beriet sie die französische Regierung im Hinblick auf die aktuelle Reform

des französischen Vertragsrechts. 


Le Code Civil - unklar, ungerecht, veraltet und zu wenig wettbewerbsfähig? Zum ersten Mal seit 1804 werden 2016 wesentliche

Teile des französischen Vertragsrechts, des allgemeinen und des besonderen französischen Schuldrechts neu gestaltet. 

In ihrem Vortrag wird Frau Fauvarque-Cosson die Genese, die Ziele und die wichtigsten Erneuerungen dieser bedeutsamen

Reform des Code Civil erörtern und anschließend ebendiese Aspekte aus einer rechtsvergleichenden und europäischen

Perspektive kritisch beleuchten.


Der Vortrag beginnt um 12:15 Uhr und findet in der Walter-Hallstein-Bibliothek, Unter den Linden 11, Raum 101, statt.

Vortragssprache ist Englisch. Fragen können auf Englisch, Deutsch oder Französisch gestellt werden.


Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!


Facebook Präsenz

Die European Law School ist jetzt auch auf Facebook. 

Auf unserer Facebookseite https://www.facebook.com/europeanlawschool/ finden Sie News zu den Veranstaltungen

der European Law School sowie des Europäischen Promotionskollegs "Einheit und Differenz im europäischen 

Rechtsraum" (EPEDER). Um über aktuelle Veranstaltungen und Termine auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie 

bei Facebook gerne auf "Gefällt mir" klicken.


Wir freuen uns auf den zusätzlichen Dialog mit Studierenden, Promovierenden, Alumni der European Law School

und allen Interessierten!


Gastvortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Peter Sommermann



Im Namen des europäischen Promotionskollegs "Einheit und Differenz im europäischen Rechtsraum" laden wir Sie am kommenden Donnerstag, den 29. Oktober, sehr herzlich ein zum Gastvortrag von

Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Peter Sommermann
 
zum Thema
 
Ziele und Methoden einer transnationalen Verwaltungsrechtswissenschaft".
 
Karl-Peter Sommermann ist Professor für Öffentliches Recht, Staatslehre und Rechtsvergleichung an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und gehört zu den führenden Figuren des europäischen Verwaltungsrechts. Er lehrt außerdem regelmäßig als Gastprofessor an europäischen sowie lateinamerikanischen Universitäten und ist Sprecher des Deutsch-Französischen Doktorandenkollegs zur europäischen Rechtsvergleichung im öffentlichen Recht (http://www.jus-publicum.eu).
 
Ausgehend von dem Befund einer zunehmenden Transnationalisierung des rechtswissenschaftlichen Diskurses wird er in seinem Vortrag zunächst die nationale Prägung des Verwaltungsrechts und frühe transnationale Austauschprozesse und sodann die schrittweise Herausbildung eines europäischen und internationalen Verwaltungsrechts in den Blick nehmen. Anschließend werden die Ziele und Methoden einer diese Entwicklung begleitenden transnationalen Verwaltungsrechtswissenschaft erörtert.
 
Der Vortrag beginnt um 18:15 Uhr und findet in der Walter-Hallstein-Bibliothek, Unter den Linden 11, Raum 101, statt.
 
Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!


Semesterauftaktveranstaltung der European Law School und des Promotionskollegs EPEDER

Am 28. Oktober findet die Semesterauftaktveranstaltung der Humboldt European Law School und des europäischen Promotionskollegs "Einheit und Differenz im europäisches Rechtsraum" statt. In diesem Rahmen stellt Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Peter-Sommermann (DUV Speyer) das erste integriert rechtsvergleichende Lehrbuch zum Verfassungsrecht in Frankreich und Deutschland vor. Hierzu möchten wir Sie sehr herzlich einladen.

Das von einem deutsch-französischen Autorenteam verfasste Werk entfaltet die Grundzüge der Verfassungsordnungen beider Staaten im Wege eines fortlaufenden Perspektivwechsels. Es freut uns außerordentlich, dass sich zwei höchst prominente europäische Juristen bereit erklärt haben, dementsprechend die Thematik aus ihrer jeweiligen nationalen Perspektive kurz zu reflektieren: der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Rennert, und sein französischer Amtskollege, Herr Jean-Marc Sauvé (Vize-Präsident des Conseil d´État).

Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr und findet in dem Tieranatomischen Theater der Humboldt-Universität statt. Im Anschluss laden wir alle Gäste zu einem Empfang ein. Das detaillierte Programm finden Sie hier. Um Anmeldung bis zum 25. Oktober per Mail an Hannah.moeller@rewi.hu-berlin.de wird mit Blick auf die Planbarkeit der Veranstaltung gebeten.

Über Ihr zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen.



Vorstellung der Doktorandenprogramme am European University Institute

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass am 16.Oktober 2015 das European University Institute (EUI) aus Florenz in der Humboldt-Universität seine Doktorandenprogramme für das akademische Jahr 2016-2017 vorstellt.

Prof. Dr. Dr. Grundmann, Professor an der Juristischen Fakultät und Inhaber des Lehrstuhls am EUI für transnationales Privatrecht wird Doktorandenprogramme in der Wirtschafts-, Geschichts-, Rechts-, Politik- und Sozialwissenschaft vorstellen.

Das EUI zeichnet sich durch zahlreiche Doktorandenprogramme aus, die sehr gut betreut sind und interdisziplinäres sowie internationales Forschen und Arbeiten ermöglichen. Sollten Sie interessiert an einem Doktor in dem Gebiet der Sozialwissenschaften sein, haben Sie mit dieser Veranstaltung die Gelegenheit, diesbezüglich das EUI kennenzulernen.

Um sich für die Veranstaltung anzumelden, schicken Sie bitte an eui.pr@eui.eu eine kurze Email.

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

Zeit: 12 - 14 Uhr
Ort:  Juristische Fakultät der Humboldt Universität
        Unter den Linden 9
        Raum 210


Ein detailliertes Programm der Doktorandenprogramme des EUI finden Sie hier.


Sommerakademie 2015 der European Law School

In diesem Jahr findet die Sommerakademie der European Law School vom 04. September bis zum 11. September in Berlin statt und hat zum Thema: "Der Vergleich in den Rechts- und Geschichtswissenschaften".


Auch dieses Jahr konnten wir namenhafte Dozenten aus dem In- und Ausland gewinnen, um den T
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